
Hoi An
Bunt. Romantisch. Und voller Widersprüche.
Ruhiger. Bunter. Romantisch. Hoi An hat einen ganz eigenen Charme.
Die kleine Stadt ist zeitweise leiser als Da Nang – auch wenn es an dem ein oder anderen Platz durchaus chaotisch zugeht. Doch abends verwandelt sich das Chaos. Die bunten Lichter, die Laternen auf dem Wasser, die Boote die langsam vorbeiziehen – das haben wir als etwas wirklich Magisches erlebt.
Den Tourismus merkt man in Hoi An deutlich. Gerade nach Old Town zieht es die Menschen, besonders abends. Es ist voll. Es ist laut. Und doch hat es etwas.
Die Momente im Café mit einem Egg Coffee werden wir vermissen. Unsere Unterkunft war pure Idylle, liebevoll gestaltet und geführt. Ganz anders als Da Nang. Das hat uns viel gegeben.
Und doch: Wir sind uns nicht sicher, ob wir je zurückkehren. Vietnam ist im Gesamten einfach lauter und chaotischer als wir es erwartet hatten. Aber Hoi An würden wir trotzdem jedem empfehlen.
Einfach weil sie etwas Besonderes hat. Und das spürt man.


Was wir mitgenommen haben
Wir sind so froh, dass wir nach Da Nang noch nach Hoi An gegangen sind. Die Laternen, das andere Gefühl, die Momente, wo Vietnam plötzlich leiser wird. Hoi An hat uns gezeigt, dass ein Land viele Gesichter hat. Und Tourismus auch. Er kann aufbauen, Arbeit schaffen, Orte zum Leben erwecken. Und gleichzeitig Müll bringen, überlaufen lassen, verändern, was einmal besonders war. Beides ist wahr. Beides haben wir gesehen.
FÜR WEN?
Für alle die Vietnam auf eine andere Art erleben möchten. Die Trubel mögen, aber auch Charme, Farbe und Geschichte suchen. Hoi An hat beides.
FÜR WEN NICHT?
Wer Menschenmassen meidet. Zumindest in Old Town ist es voll, besonders abends. Das sollte man wissen bevor man kommt.
WAS HAT GEHOLFEN?
Ruhige Orte schaffen wie unsere Unterkunft. Old Town nicht jeden Tag. Oder dann nur am Rande erkunden. Dem Chaos dosiert begegnen.



