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Auenland, Hobbiton in Neuseeland
Auenland, Hobbiton

Neuseeland

Abenteuer am anderen Ende der Welt.

Das Land, das mehr Schafe als Einwohner hat. Und genau deshalb so einmalig ist.

Neuseeland. Das Land, das so weit entfernt von Deutschland ist, dass es für viele, so wie für uns, mehr ein Traum ist, als dass es wahr wird.

Und tadaa. Der Traum wurde Wirklichkeit. Von Herzen können wir es jedem nur empfehlen. Macht es wahr, wenn möglich. Packt eure Koffer und ab nach Neuseeland.

Wir haben bisher kaum ein Land gesehen, das uns mehr geflasht hat. Und dabei war Australien schon einmalig. Doch Neuseeland ist noch mal die Kirsche auf der Torte.

Wir sind durch kein Land gereist, in dem jeder Moment ein WOW-Moment war. Die Natur. Wie gemalt. Wir konnten es nicht fassen. Selbst jetzt nicht. Und ganz ehrlich? Kein Video und kein Bild kann dem gerecht werden, was wir gesehen hatten.

Jan hatte Tränen in den Augen, als wir durch Neuseeland gefahren sind.

Doch nicht nur die Natur hat uns wortwörtlich in den Bann gezogen. Auch die Gastfreundschaft der Neuseeländer.

Man steigt in den Bus, fast alle sagen dem Busfahrer Hallo. Beim Aussteigen heißt es Danke. Nur eines der vielen Beispiele.

Wir waren nur auf der Nordinsel. Doch klar ist, eines Tages müssen wir definitiv noch die Südinsel erkunden.

Allgemeine Infos über Neuseeland

Religion & Kultur

Die Neuseeländer sind mehrheitlich christlich geprägt, insgesamt aber sehr offen und entspannt. Zentral ist die Māori-Kultur: Whānau (Familie), Mana (Würde), Kaitiakitanga (Schutz der Natur), das sind Werte, die man überall spürt. Der Respekt vor heiligen Orten ist den Neuseeländern sehr wichtig. Insgesamt lieben sie ihre Natur und Kultur und behandeln beides mit viel Respekt.

Sprache

Hauptsprache ist Englisch, doch Māori (Te Reo) wird immer stärker gefördert. Ihr seht sie auf Schildern, in Ortsnamen, überall. Schön anzusehen, aber teilweise echte Zungenbrecher.

Die Neuseeländer selbst nennen sich gern Kiwis. Offen, freundlich, unkompliziert, der 'No worries' Vibe ist überall spürbar, dazu ordentlich Humor. Respekt und freundliche Umgangsformen sind für sie völlig normal, wir hatten richtig schöne Begegnungen.

DankeKia oraKEE-ah OR-ah
Vielen DankNgā mihi nuingah MEE-hee NOO-ee
Guten MorgenMōrenamaw-REH-nah

Essen & Trinken

Die Neuseeländer lieben Fleisch und ihren Kaffee. Typische Gerichte: Hangi (Māori-Erdofen), Pavlova, Meat Pies.

Wir waren selten essen, einfach weil es teuer ist, also stand bei uns viel Selberkochen auf dem Plan. Einmal haben liebe Neuseeländer für uns gekocht: traditioneller Lammbraten, richtig lecker!

Der Flat White kommt übrigens ursprünglich aus Neuseeland. Kaffee findet ihr überall, aber Cafés haben nicht durchgehend geöffnet, außer vielleicht Starbucks.

Roadtrip & Straßen

Ein Roadtrip in Neuseeland ist Pflicht! Wir dachten erst, Australien wäre viel vielfältiger und Neuseeland eher gleichbleibend, falsch gedacht. Auckland nach Taupo ist komplett anders. Das Auenland aus Herr der Ringe mit seinen sanften Hügeln, und irgendwann seid ihr plötzlich in einer Wüste. Fahrt unbedingt durch die Nordinsel.

Linksverkehr beachten! Anders als in Australien könnt ihr hier euren internationalen Führerschein nutzen. Die Straßen sind gut ausgebaut, teils aber kurvig und schmal. Auckland und Wellington haben gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Bezahlung

In Neuseeland bezahlt man mit dem Neuseeland Dollar (NZD).

Aktueller Kurs…live · Quelle: EZB

Wetter & Reisezeit

Winter in Neuseeland ist kein Winter wie in Deutschland. Auf der Nordinsel schneit es nicht, je nach Standort selten kälter als 10 Grad, in Tauranga zum Beispiel eher Frühlings- oder Herbsttemperaturen. Für uns gilt trotzdem: unter 20 Grad wird's uns zu ungemütlich, und der Wind kann ordentlich zulangen.

Unser Tipp: Kommt, wenn in Deutschland Winter ist, dann nehmt ihr den Sommer mit, besonders wichtig für die Südinsel, wo es im Winter auch schneit.

Tierwelt & Wildlife

Neuseeland hat eine einzigartige Vogelwelt, allen voran der Kiwi, nachtaktiv, flugunfähig, in freier Wildbahn kaum zu sehen. Schaut in einer Sanctuary vorbei, dort habt ihr gute Chancen auf den Nationalvogel.

Und ja, es gibt wirklich mehr Schafe als Menschen. Grüne Hügel voller Schafe, wir haben den Anblick geliebt.

Visa & Work and Travel

Als Deutsche braucht ihr für einen Kurztrip nur das NZeTA, ein Online-Ticket, das ihr vorab beantragt (kein klassisches Visum). Kostet ab 17 NZD, gilt 2 Jahre und erlaubt Aufenthalte von bis zu 3 Monaten am Stück, maximal 6 Monate innerhalb von 12 Monaten. NZeTA beantragen

Wollt ihr länger bleiben und arbeiten, gibt es das Working Holiday Visum. Als Deutsche zwischen 18 und 30 Jahren könnt ihr das beantragen, gültig für bis zu 12 Monate. Ihr braucht mindestens 4.200 NZD Rücklagen und eine Krankenversicherung für die gesamte Aufenthaltsdauer. Working Holiday Visum

Ein Punkt, den viele unterschätzen: Die Einreise selbst ist aufwendiger als in den meisten Ländern, weil Neuseeland extrem streng bei den Einfuhrbestimmungen ist. Frisches Essen (Fleisch, Obst, Gemüse, Eier, Milchprodukte) ist komplett verboten, genauso Erde, Holz, Samen oder Federn. Auch eure Wanderschuhe, Zeltheringe oder Campingausrüstung müssen komplett erdfrei sein, es gibt Stichkontrollen. Bei Verstößen drohen saftige Strafen bis hin zu Geldstrafen von mehreren Hundert Dollar. Also: Lieber vorher zuhause alles gründlich säubern und die Ankunftskarte ehrlich ausfüllen, dann ist das kein Problem.

Remote Arbeiten & Internet

In Neuseeland gibt es viele Cafés und Restaurants mit stabilem WLAN, oft frei zugänglich, manchmal müsst ihr einfach fragen. Wir haben bei unseren Housesits sehr viel gearbeitet und hatten dabei nie Probleme.

Housesitting

In Neuseeland lassen sich die Kosten deutlich senken, im Tausch gegen Verantwortung für Haus und Tier und dafür richtig gutes Reisen. Viele Neuseeländer suchen immer wieder Sitter, es lohnt sich also. Wir hatten zwei Housesits in Neuseeland mit wunderbaren Unterkünften. Je nach Saison und Reisezeit stehen die Chancen gut, selbst was zu finden.

Hobbiton

Wir wussten, sobald wir auf der Nordinsel sind, ist das Hobbiton-Set ein absolutes Muss. Jan ist ein Riesenfan und schaut die Filme von Herr der Ringe und Hobbit jedes Jahr erneut.

Im Vorfeld kam uns zu Ohren, dass es wohl nicht allzu besonders sei. Doch wir gingen hin, ohne Erwartungen, und wurden damit sehr belohnt!

Allein schon die Fahrt zum Hobbiton-Set war magisch. Diese grünen, sanften Hügel... WOW!

Wir hatten die Kombination aus Tour und Mittagessen und waren sehr begeistert. Unser Guide, selbst ein Riesenfan, hat so viel erzählt und war Feuer und Flamme. Das Mittagessen war ein Buffet mit sehr vielen unterschiedlichen Gerichten und Beilagen. Sehr lecker! Wir können Hobbiton zu 100% empfehlen.

Das Set ist liebevoll gebaut, mit ganz vielen kleinen Details. Man spürt, wie stolz die Neuseeländer auf die Geschichte rund um die Filme, das Set und seine Entstehung sind, ein Besuch lohnt sich definitiv.

Neuseeland – Orte folgen bald

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